
Gazi — benannt nach dem alten Athener Gaswerk (gazi = Gas) — ist das Nachtleben- und LGBTQ+-Epizentrum Athens. Das stillgelegte Gaswerk ist heute Technopolis, ein riesiger Kulturkomplex. Nach Einbruch der Dunkelheit explodieren die Straßen rundherum mit Clubs, Bars und Musiklocations, die bis zum Sonnenaufgang Menschenmassen anziehen.
Die Gastronomieszene von Gazi ist so vielfältig wie sein Nachtleben: traditionelle Tavernen überleben neben Kebab-Häusern, angesagten Bistros und die ganze Nacht geöffneten Restaurants. Die Straßen Konstantinoupoleos und Persefonis bilden den Hauptkorridor für Essen und Bars. Butcher Shop, ein Steakhaus in einer ehemaligen Metzgerei, ist ein Wahrzeichen. Die Gegend hat starke nahöstliche kulinarische Einflüsse aus ihren Einwanderergemeinschaften.
Technopolis, das umgebaute Gaswerk aus dem 19. Jahrhundert, veranstaltet das ganze Jahr über Konzerte, Festivals und Ausstellungen. Der antike Friedhof Kerameikos und sein ausgezeichnetes Museum befinden sich am östlichen Rand von Gazi. Der Anbau des Benaki-Museums in der Pireos-Straße zeigt zeitgenössische Kunst. Die industriell-schicke Architektur des Viertels — umgebaute Lagerhäuser und Gasbehälter — ist ein visuelles Wahrzeichen für sich.
Die U-Bahn Kerameikos (Linie 3 / Blau) bringt Gazi eine Station von Monastiraki (2 Min) und zwei von Syntagma entfernt. Der Flughafen ist eine direkte 45-minütige Fahrt. Die U-Bahn Thiseio (Linie 1) ist 10 Gehminuten durch Kerameikos entfernt.
Gazi ist bis sehr spät belebt und gut beleuchtet — es ist ein Unterhaltungsviertel, sodass die Menschenmassen erst gegen 4-5 Uhr morgens dünner werden. Die Hauptstraßen sind sicher; meiden Sie leere Seitenstraßen in den sehr frühen Morgenstunden. Die LGBTQ+-Szene macht es zu einem der inklusivsten Nachtleben-Gebiete Athens.