
Neos Kosmos — 'Neue Welt' — wurde in den 1920er Jahren von griechischen Flüchtlingen aus Kleinasien gegründet und trägt noch immer diesen widerstandsfähigen Gemeinschaftsgeist. Es liegt direkt südlich von Koukaki, 20 Gehminuten von der Akropolis entfernt, und bietet ein Fenster zum echten athenischen Alltag fernab der Touristenmassen.
Neos Kosmos ist eine Tavernenhochburg — familiengeführte Grillhäuser und Mezedopoleia säumen die Nebenstraßen. Die Gegend um die Straßenbahnlinie auf der Kallirrois ist besonders reich an traditionellen Restaurants. Für moderne Kaffeekultur hat die Grenze zu Koukaki mehrere Specialty-Röstereien. Die Wochenend-Straßenmärkte ziehen die Lebensmitteleinkäufer des Viertels an.
Das Onassis-Stegi-Kulturzentrum verankert den nördlichen Rand des Viertels mit Theater, Tanz und Kunstausstellungen. Der Campus der Panteios-Universität bringt studentische Energie. Das Panathenäische Stadion und die Zappeion-Gärten sind 15 Gehminuten nördlich durch Pangrati. Das Kulturzentrum der Stavros-Niarchos-Stiftung ist eine kurze Straßenbahnfahrt südlich.
Die U-Bahn Neos Kosmos (Linie 2 / Rot) verbindet mit Syntagma in 3 Stationen und mit der Akropolis in 1 Station. Die Straßenbahnlinie entlang der Kallirrois fährt zur Athener Riviera (Glyfada, Piräus). Busse entlang der Syngrou-Allee bieten zusätzliche Verbindungen.
Neos Kosmos ist ein sicheres Arbeiterviertel. Die Hauptstraßen sind belebt und gut beleuchtet; die Wohnnebenstraßen sind ruhig. Normale städtische Aufmerksamkeit genügt.